WINDPARK Bräunlingen

DGE Parkbild

Der Windpark Bräunlingen soll in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg auf dem Gemeindegebiet  der Stadt Bräunlingen entstehen. Vorgesehen sind drei Anlagen des Typs E-160 mit je 5,5 MW Nennleistung auf einer Nabenhöhe von 140 Metern. Die Anlagenstandorte haben zum  nahegelegsten Ortsrand von Bräunlingen einen Abstand von knapp zwei Kilometern. Selbst zu einzelnen Höfen in der Nähe des Windparks beträgt die Entfernung noch mehr als ein Kilometer. Für die weitere Projektplanung müssen unter anderem noch naturfachkundliche Gutachten abgeschlossen sowie Expertisen zum Thema Schall und Schatten eingeholt werden. Bis der Antrag auf Baugenehmigung nach Bundes-Immissionsschutz-Gesetz (BImSchG) gestellt werden kann, wird es voraussichtlich mindestens Ende 2020 werden. Mit dem Baubeginn wäre dann im Laufe des Jahres 2022 zu rechnen. Das Projekt wird von der Gesellschaft DGE Wind Baar eins Gmbh & Co. KG entwickelt, einem Konsortium aus den Unternehmen DGE Wind, BadenovaWärmePlus und Enercon.

 

 

 

GEPLANTER  ANLAGENTYP
3 x E-160 mit Nabenhöhe 140 Meter

GEPLANTE INSTALLIERTE LEISTUNG
ca. 16,5 MW

AKTUELLER PROJEKTSTAND
In Planung

Hier finden Sie Informationen zum weiteren Planungsverlauf

Hier finden Sie Informationen zu den geplanten Anlagenstandorten.

Aktuelles

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Vortellung des finalen Windpark-Layouts im Gemeinderat

Am 25. Juni 2020 stellt die Projektgesellschaft dem Gemeinderat das finale Windparklayout mit drei Anlagen vor.

Gemeinerat beschließt Pachtvertrag

In seiner Sitzung am 7.2.2019 hat der Gemeinderat der Stadt Bräunlingen den Pacht- und Kooperationsvertrag mit der Prohektgesellschaft dge wind  Baar eins GmbH & Co. KG mit großer Mehrheit beschlossen.

Bräunlingen stimmt für Windenergienutzung

Die Bürger von Bräunlingen haben sich beim Bürgerentscheid am 7. Oktober 2018 mit 55,4 % mehrheitlich für die Verpachtung der städtischen Flächen zum Bau eines Windparks entschieden. Hier finden Sie weitere Informationen zum Bürgerentscheid.

Sie haben Fragen zum Windpark Bräunlingen? Gerne können Sie uns ein Mail an kontakt@dge-wind.de senden oder uns anrufen unter 0761-29656 170.

Der Windparkstandort

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Die geplanten Anlagenstandorte des Windparks Bräunlingen befinden sich auf Flächen der Stadt Bräunlingen sowie zum Teil auf Flächen des Fürstlichen Hauses zu Fürstenberg. Der Verpachtung der städtischen Flächen für die Windkraftnutzung hat der Gemeinerat in einer Sitzung am 12. April 2018 mit 16 zu 5 Stimmen zugestimmt, allerdings unter bestimmten Voraussetzungen. Diese Voraussetzungen werden auch mit der neuen Windparkplanung erfüllt.

Unten stehend finden Sie Informationen zu den aktuell geplanten Standorten der Windenergieanlagen im Windpark Bräunlingen. Sollten Sie Fragen hierzu oder zur Projektplanung im Allgemeinen haben, stehen wir Ihnen unter kontakt@dge-wind.de gerne zur Verfügung.

Geplante Standorte der Anlagen

Geplante Anlagenstandorte für den Windpark Bräunlingen

Die Planung für den  Windpark Bräunlingen sieht drei Anlagen vor, die auf einem Höhenrücken zwischen Waldhausen, Döggingen und Bräunlingen entstehen sollen. Zwei der drei Anlagen stehen auf Grundstücken der Gemeinde Bräunlingen, eine Anlage auf Flächen des Fürsten zu Fürstenberg.

Gegenüber der allerersten Planung mit insgesamt sieben Anlagen haben sich durch die Verschiebung der Anlagenstandorte auch die Abstände zu den umliegenden Ortschaften und Ortsteilen deutlich erhöht. Die nächstgelegene Anlage zu Waldhausen beispielsweise ist nach der jetzigen Planung knapp 1.700 Meter entfernt. Der Abstand zu Bittelbrunn liegt bei 1023 Meter.

Die geplanten Anlagenstandorte befinden sich in einem Gebiet, das im Rahmen eines bestehenden Flächennutzungsplans für die Windenergienutzung vorgesehen ist.

Zur Vergrößerung der Karte klicken Sie bitte auf das nebenstehende Bild. Die in der Karte genannten Veränderungen der Abstände beziehen sich auf das im Rahmen des Bürgerentscheids kommunizierte Windparklayout.

Anlagentechnik

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Die Windenergieanlagen für den Windpark Bräunlingen kommen aus der Fertigung des deutschen Marktführers Enercon mit Sitz in Aurich. Vorgesehen ist die Verwendung des Typs E-160 auf einer Nabenhöhe von 140 Metern, sodass die die von der Gemeinde festgelegte maximale Gesamthöhe von 230 Metern eingehalten wird.

Im Folgenden finden Sie einge Angaben zur Anlagentechnik sowie zufür den Windparkbau benötigten Flächen.

Gondel und Generator

Der Enercon-Ringgenerator bestehend aus bestehend aus Rotor und Stator. Bild: Enercon

Direkt hinter der Rotornabe (hier sind die Rotorblätter befestigt) befindet sich der sogenannte Ringgenerator. Er wandelt die Drehbewegung des Rotors in Elektrizität um. Enercon-Anlagen besitzen kein Hauptgetriebe, was für eine geringere Repaturanfälligkeit und höhere Langlebigkeit sorgt. Zudem können dadurch erhebliche Mengen Getriebeöl eingespart werden, was nicht nur umweltfreundlich ist, sondern auch die Brandlast verringert.

Ebenfalls Teil der Maschinengondel sind Stellgetriebe, die die Rotorflügel immer optimal in den Wind drehen. Steht die Anlage oder wird sie zum Beispiel wegen Starkwind angehalten, sorgen Bremsen dafür, dass sich der Rotor nicht weiterdreht.

Anlagenturm

Modularer Stahlturm in Scharndorf (A). Bild: Klaus Rockenbauer

Als Anlagenturm dient ein modularer Stahlturm (MST). Statt aus herkömmlichen Stahlrohrsegmenten besteht der MST-Turm aus gekanteten Stahlelementen, die auf der Baustelle zu den einzelnen Turmsektionen zusammengeschraubt werden. In einem weiteren Montageschritt werden diese dann übereinandergesetzt und ebenfalls verschraubt.

Der Vorteil dieses Turmkonzeptes liegt insbesondere darin, dass die einzelnen Segmente ohne Spezialtransporte befördertet werden können. Dadurch werden die Transportfahrten  gegenüber Beton- bzw. Hybridturmkonstruktionen um bis zu 75 Prozent verringert. Das spart nicht nur Zeit und Kosten bei der Planung und Errichtung des Turms, sondern reduziert auch die Verkehrsbelastung der Anwohner während der Bauphase.

Flächenbedarf

Zuwegung und Baustellenflächen für Enercon E-160

Um eine Windenergieanlage des geplanten Typs aufstellen zu können, muss eine Fläche von ca. 5.000 Quadratmetern gerodet werden. Bei drei Anlagen betrüge der Flächenbedarf demnach rund 1,5 Hektar. Für den Bau des Windparks Bräunlingen werden kaum neue Wege benötigt, da überwiegend auf die bereits vorhandene Wege-Infrastruktur zurückgegriffen werden kann.

Etwa die Hälfte dieser Fläche wird direkt nach der Bauphase wieder renaturiert und aufgeforstet. Als Ausgleich für den Eingriff in die Natur müssen an anderer Stelle Ausgleichsmaßnahmen vorgenommen werden.

Die Skizze zeigt die die rund um eine Windenergieanlage nötigen Flächen in der Aufsicht. Die Zahlen der Skizze bezeichnen folgenden Flächenteile:

1 Montagefläche
2 Turm
3 Fundament
4 Montagefläche
5 Kranstellfläche
6 Zuwegung
7 Lagerfläche
8 Müllsammelplatz
9 Parkfläche

Zur Vergrößerung der Skizze klicken Sie bitte auf das Bild.

Projektplanung

  • Flächensicherung
  • Gutachten
  • Standortplanung
  • Windmessung
  • Gutachten
  • Bauantrag nach BImSchG
  • Finanzierung
  • Genehmigungsverfahren
  • Ausschreibungsverfahren im Rahmen des EEG
  • Bauphase
  • Ausgleichsmaßnahmen

 

Betriebsbeginn

Visualisierungen

Eine Visualisierung zur aktuellen Windparkplanung mit drei Anlagen liegt noch nicht vor, wird aber nachgereicht. Die folgenden Bilder zeigen Visualisierungen des früheren Windparklayouts mit sieben Anlagen von unterschiedlichen Standorten rund um das Windparkgebiet. Eine Karte mit allen Fotostandorten finden Sie hier. Den Visualisierungen liegen Fotos zugrunde, die in der Regel mit einer Brennweite von 50 mm aufgenommen wurden. Dies entspricht annähernd der menschlichen visuellen Wahrnehmung. Mit Hilfe des Programms WindPRO wurden dreidimensionale Modelle der Windenergieanlagen in die Bilder eingearbeitet. Um hierbei die passenden Posistionen  und Größenverhältnisse der Windenergieanlagen im Bild zu ermitteln, wurden die zugrundeliegenden Bilddaten (Brennweite des Objektivs bzw. Öffnungswinkel des Bildes), die geographischen Koordinaten und ein 3D-Modell der Anlagen, der Aufnahmestandort sowie die Aufnahmerichtung berücksichtigt. Ebenso wurden der Sonnenstand und die Bewölkung zum Zeitpunkt der Fotoaufnahme berücksichtigt, damit die einzelne Anlage möglichst realistisch erscheint. Die Ausrichtung der „eingesetzten“ Windenergieanlagen entspricht in der Regel der Hauptwindrichtung. Zur Absicherung der richtigen Platzierung der Anlagen im Bild können die Positionen von markanten Objekten auf der Fotografie (einzelne Bäume, Sendemasten etc.) mit den vom Programm berechnten Positionen abgeglichen werden. Die Visualisierungen wurden erstellt von der Ramboll Cube GmbH mit Sitz in Kassel.

Blick von Alte Römerstraße in Döggingen
Blick von der Kantstraße in Bräunlingen
Blick von der Weinstube in Bräunlingen
Anlagen sind nicht zu sehen. Lage im Bild skizzenhaft angedeutet
Blick von Bräunlingen-Süd
Blick von Bräunlingen-Nord
Blick von Döggingen-Süd
Blick von Bittelbrunn
Blick von Waldhausen
Blick vom Forsthaus Waldhausen
Blick vom Forsthaus Waldhausen
Blick von Unadingen-Nord
Blick vom Brand
Blickalternative vom Brand