WINDPARK Bräunlingen

DGE Parkbild

Der Windpark Bräunlingen soll in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg auf dem Gemeindegebiet  der Stadt Bräunlingen entstehen. Nachdem im ersten Planungsentwurf der Windpark sieben Anlagen des Typs E-138 umfasste, wurde die Planung im November 2019 den Ergebnissen der Windmessung angepasst: Vorgesehen sind nun Anlagen des Herstellers Enercon mit etwas größerem Rotordurchmesser auf etwas niedrigeren Türmen, die in größerem Abstand als bisher geplant zueinander aufgestellt werden müssen. Aus diesem Grund werden voraussichtlich nur noch vier Anlagenstandorte im Windparkgebiet möglich sein. Im nächsten Schritt werden die Planungen hinsichtlich des Anlagentyps finalisiert sowie weitere naturkundliche Untersuchungen durchgeführt, bevor dann 2020 der Antrag auf Baugenehmigung nach Bundes-Immissionsschutz-Gesetz (BImSchG) gestellt werden kann. Das Projekt wird von der Gesellschaft DGE Wind Baar eins Gmbh & Co. KG entwickelt, einem Konsortium aus den Unternehmen DGE Wind, BadenovaWärmePlus und Enercon.

 

 

 

GEPLANTE INSTALLIERTE LEISTUNG
ca. 20 MW

AKTUELLER PROJEKTSTAND
In Planung

Hier finden Sie Informationen zum weiteren Planungsverlauf

Hier finden Sie Informationen zu den geplanten Anlagenstandorten.

Aktuelles

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Änderung des Windpark-Layouts

Ende November 2019 stellt die Projektgesellschaft das an die Windmessergebnisse angepasste Windpark-Layout vor. Weitere Infos hier.

Gemeinerat beschließt Pachtvertrag

In seiner Sitzung am 7.2.2019 hat der Gemeinderat der Stadt Bräunlingen den Pacht- und Kooperationsvertrag mit der Prohektgesellschaft dge wind  Baar eins GmbH & Co. KG mit großer Mehrheit beschlossen.

Bräunlingen stimmt für Windenergienutzung

Die Bürger von Bräunlingen haben sich beim Bürgerentscheid am 7. Oktober 2018 mit 55,4 % mehrheitlich für die Verpachtung der städtischen Flächen zum Bau eines Windparks entschieden. Hier finden Sie weitere Informationen zum Bürgerentscheid.

Sie haben Fragen zum Windpark Bräunlingen? Gerne können Sie uns ein Mail an kontakt@dge-wind.de senden oder uns anrufen unter 0761-29656 170.

Der Windparkstandort

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Die geplanten Anlagenstandorte des Windparks Bräunlingen befinden sich auf Flächen der Stadt Bräunlingen sowie zum Teil auf Flächen des Fürstlichen Hauses zu Fürstenberg. Der Verpachtung der städtischen Flächen für die Windkraftnutzung hat der Gemeinerat in einer Sitzung am 12. April 2018 mit 16 zu 5 Stimmen zugestimmt, allerdings unter bestimmten Voraussetzungen. Diese Voraussetzungen werden auch mit der neuen Windparkplanung erfüllt.

Unten stehend finden Sie Informationen zu den aktuell geplanten Standorten der Windenergieanlagen im Windpark Bräunlingen. Sollten Sie Fragen hierzu oder zur Projektplanung im Allgemeinen haben, stehen wir Ihnen unter kontakt@dge-wind.de gerne zur Verfügung.

Geplante Standorte der Anlagen

Die überarbeite Planung für den  Windpark Bräunlingen sieht aktuell vier Anlagen vor, die auf einem Höhenrücken zwischen Waldhausen, Döggingen und Bräunlingen entstehen sollen.

Gegenüber der bisherigen Planung haben sich durch die Verschiebung der Anlagenstandorte auch die  Abstände zu den umliegenden Ortschaften und Ortsteilen verändert. Wie mit der Gemeinde vereinbart, wurden die Abstände wo möglich vergrößert. Die nächstgelegene Anlage zu Waldhausen beispielsweise ist nach den neuen Planungen rund 1.700 Meter entfernt und damit knapp 100 Meter weiter als bisher. Der Abstand zu Bittelbrunn vergrößert sich von 925 auf rund 1040 Meter.

Die geplanten Anlagenstandorte befinden sich in einem Gebiet, das im Rahmen eines bestehenden Flächennutzungsplans für die Windenergienutzung vorgesehen ist.

Zur Vergrößerung der Karte klicken Sie bitte auf das nebenstehende Bild.

Anlagentechnik

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Die Windenergieanlagen für den Windpark Bräunlingen kommen aus der Fertigung des deutschen Marktführers Enercon mit Sitz in Aurich. Vorgesehen war bislang die Verwendung des Typs E-138. In einer überarbeiteten Variante der Windparkplanung sind Anlagentypen mit größerem Rotordurchmesser auf etwas niedrigerem Turm vorgesehen, sodass die die von der Gemeinde festgelegte maximale Gesamthöhe von 230 Metern eingehalten wird. Welcher Anlagentyp letztlich zum Einsatz kommt, ist noch nicht abschließend entschieden.

Im Folgenden finden Sie einge allgemeinen Angaben zur Anlagentechnik und den für den Windparkbau benötigten Flächen. Sobald der finale Anlagentyp feststeht, finden Sie hier konkretere technische Spezifikationen der vorgesehenen Anlage.

Die Gondel

Direkt hinter der Rotornabe (hier sind die Rotorblätter befestigt) befindet sich der sogenannte Ringgenerator. Er wandelt die Drehbewegung des Rotors in Elektrizität um. Enercon-Anlagen besitzen kein Hauptgetriebe, was für eine geringere Repaturanfälligkeit und höhere Langlebigkeit sorgt. Zudem können dadurch erhebliche Mengen Getriebeöl eingespart werden, was nicht nur umweltfreundlich ist, sondern auch die Brandlast verringert. Ebenfalls Teil der Maschinengondel sind Stellgetriebe, die die Rotorflügel immer optimal in den Wind drehen. Steht die Anlage oder wird sie zum Beispiel wegen Starkwind angehalten, sorgen Bremsen dafür, dass sich der Rotor nicht weiterdreht.

Flächenbedarf

Um eine Windenergieanlage in der geplanten Größe aufstellen zu können, muss eine Fläche von ca. 5.700 Quadratmetern gerodet werden – also ca. zwei Drittel eines Fußballfeldes. Bei sieben Anlagen betrüge der Flächenbedarf demnach rund vier Hektar. Zusammen mit dem nötigen Ausbau der Wege liegt der Flächenbdarf bei ca. 5,5 bis 6 Hektar.

Etwa die Hälfte dieser Fläche wird direkt nach der Bauphase wieder renaturiert und aufgeforstet. Als Ausgleich für den Eingriff in die Natur müssen an anderer Stelle Ausgleichsmaßnahmen vorgenommen werden.

Die Skizze zeigt die die rund um eine Windenergieanlage dauerhaft nötigen Flächen in der Aufsicht. Die Zahlen der Skizze bezeichnen folgenden Flächenteile:

1 – Fundament
2- Turm
3-Montagefläche
4-Kranstellfläche
5- Lagerfläche
6-Zuwegung
7-Parkfläche

Zur Vergrößerung der Skizze klicken Sie bitte auf das Bild.

Projektplanung

  • Flächensicherung
  • Gutachten
  • Standortplanung
  • Windmessung
  • Gutachten
  • Genehmigungsverfahren
  • Ausschreibungsverfahren im Rahmen des EEG
  • Finanzierung
  • Bauphase
  • Ausgleichsmaßnahmen

 

Betriebsbeginn

Visualisierungen

Eine Visualisierung zur aktuellen Windparkplanung mit nur vier Anlagen liegt noch nicht vor, wird aber nachgereicht. Die folgenden Bilder zeigen Visualisierungen des früheren Windparklayouts mit sieben Anlagen von unterschiedlichen Standorten rund um das Windparkgebiet. Eine Karte mit allen Fotostandorten finden Sie hier. Den Visualisierungen liegen Fotos zugrunde, die in der Regel mit einer Brennweite von 50 mm aufgenommen wurden. Dies entspricht annähernd der menschlichen visuellen Wahrnehmung. Mit Hilfe des Programms WindPRO wurden dreidimensionale Modelle der Windenergieanlagen in die Bilder eingearbeitet. Um hierbei die passenden Posistionen  und Größenverhältnisse der Windenergieanlagen im Bild zu ermitteln, wurden die zugrundeliegenden Bilddaten (Brennweite des Objektivs bzw. Öffnungswinkel des Bildes), die geographischen Koordinaten und ein 3D-Modell der Anlagen, der Aufnahmestandort sowie die Aufnahmerichtung berücksichtigt. Ebenso wurden der Sonnenstand und die Bewölkung zum Zeitpunkt der Fotoaufnahme berücksichtigt, damit die einzelne Anlage möglichst realistisch erscheint. Die Ausrichtung der „eingesetzten“ Windenergieanlagen entspricht in der Regel der Hauptwindrichtung. Zur Absicherung der richtigen Platzierung der Anlagen im Bild können die Positionen von markanten Objekten auf der Fotografie (einzelne Bäume, Sendemasten etc.) mit den vom Programm berechnten Positionen abgeglichen werden. Die Visualisierungen wurden erstellt von der Ramboll Cube GmbH mit Sitz in Kassel.

Blick von Alte Römerstraße in Döggingen
Blick von der Kantstraße in Bräunlingen
Blick von der Weinstube in Bräunlingen
Anlagen sind nicht zu sehen. Lage im Bild skizzenhaft angedeutet
Blick von Bräunlingen-Süd
Blick von Bräunlingen-Nord
Blick von Döggingen-Süd
Blick von Bittelbrunn
Blick von Waldhausen
Blick vom Forsthaus Waldhausen
Blick vom Forsthaus Waldhausen
Blick von Unadingen-Nord
Blick vom Brand
Blickalternative vom Brand